Dreieichderby unserer E1-Junioren

Spielbericht E1 JFV 2014 gegen JFV Dreieich 2015 (Dreieichderby)

Am Samstag kam es zum Dreieicher JFV-Derby in der E-Jugend Kreisklasse 1.

Die Mannschaft des JFV 2014 (ein Verbund aus SG Götzenhain, sowie TV und SV Dreieichenhain) hat ihren Trainings-Stützpunkt in Götzenhain; das gastgebenden Team des JFV Dreieich 2015 (Stammvereine Susgo Offenthal und SKG Sprendlingen) hingegen in Offenthal.

Der geneigte neutrale Beobachter mag sich fragen, warum die zwei durch einen beleuchteten Radweg verbundenen Nachbardörfer nicht miteinander in der Jugendarbeit kooperieren. Eine Mutmaßung ist, dass man die Emotionen der alten Derbys zwischen SG Götzenhain und Susgo Offenthal konservieren wollte.

Der JFV 2014 trat mit einer jahrgangsjüngeren E-Jugend (Jahrgang 2008) gegen eine altersmäßig gemischte Truppe (2007/2008) aus Offenthal an.

Traditionell und unabhängig von den Vereinsnahmen geht es zwischen den Teams immer eng bis hoch-dramatisch zu. Da ist es durchaus erwähnenswert, dass sich Trainer und Spieler beider Teams schon lange Zeit kennen und schätzen. Die Grundlage für eine äußerst faire, sportliche Atmosphäre in der das Spiel stattfinden konnte.

Die Jungs des JFV 2014 legten los wie die Feuerwehr und gingen nach zwischenzeitlichem Ausgleich deutlich mit 1:4 in Führung. Dabei sorgten sie für einige graue Haare bei ihrem Trainer durch das Auslassen von mehr als zehn hochkarätiger Einschussmöglichkeiten.

Es kam dann, wie es kommen musste. Durch eine Elfmeter-Entscheidung des ebenfalls aus Dreieich stammenden Schiedsrichters, die von den Trainern der begünstigten Mannschaft nur mit einem ungläubigen Lächeln quittiert wurde, kam der heimische JFV Dreieich 2015 auf 2-4 heran. Das Drama nahm seinen Lauf und ein offener Schlagabtausch entwickelte sich: 3-4, 3-5, 4-5 in Nachspielzeit.

Am Ende bliebt es beim 4-5 und einem umjubelten Auswärtssieg für die Gastmannschaft. "Derbysiege sind immer etwas schönes, es ist halt das Salz in der Suppe und das ist auch gut so", kommentierte JFV 2014 Pressesprecher Peter Helmich augenzwinkernd.

Aufstellung:
Niki Volk, Max Cohn, Tilo Gettke, Riccardo Foresta (1), Ivan Prigeo Lopez-Fuensalida (3), Devin Altun (1), Keanu Blasa, Lukas Wehrum, Nino Kouprianoff