D1-Junioren starten Saison gegen alte Bekannte

Pressebericht zum Saisonauftakt der JFV 2014 Dreieichenhain-Götzenhain D1-Junioren

Zum Start in die neue Saison 2019/20 waren die D1-Junioren des JFV 2014 Dreieichenhain-Götzenhain zu Gast bei der FC Teutonia Hausen.

In den letzten beiden E-Juniorenspielen gegen diese Mannschaft hatte man stets das Nachsehen und verlor deutlich. Das verstärkte, junge Team des JFV 2014, war für dieses Spiel aber gut gerüstet und die Einstellung stimmte von der ersten Minute an.

Die Defensive wurde von der Offensivabteilung gut unterstützt und die Gastgeber fanden nicht zu ihrem gewohnt druckvollen Spiel. Auf der anderen Seite konnte der JFV 2014 immer wieder gezielt Nadelstiche setzen und dominierte zu Beginn sogar das Spiel. Und so war es keine Überraschung, dass man auch mit 1:0 in Führung ging. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf legte Faris Mansour quer auf den freistehenden Tom Steiner, der sich bedankte und überlegt in der 14. Spielminute vollstreckte. In der Folge hatten der JFV 2014 sogar Möglichkeiten die Führung auszubauen, doch der gegnerische Torwart war bis zum Pausenpfiff des sehr gut aufgelegten Schiedsrichters der Rückhalt seines Teams. Zu erwähnen ist noch, dass Danil Gakos, der einen tollen Tag auf der linken Abwehrseite hatte, bereits in der 22. Minute verletzt ausgewechselt werden musste. Er wurde durch Marlon Schlein, der sich immer wieder sporadisch in die Offensive einschaltete, ebenbürtig vertreten.

Nach der Halbzeitpause zeigten die Gastgeber ein anderes Gesicht, der FC Teutonia wurde stärker, ohne jedoch das Tor des JFV 2014 in Bedrängnis zu bringen. Etwas unglücklich deshalb der 1:1 Ausgleich in der 41. Spielminute. Doch die Freude der Hausener währte nur kurz. Nur 4 Minuten später gelang dem JFV 2014 die erneute Führung. Der kurz zuvor eingewechselte Moritz Marka fasste an der Strafraumgrenze seinen ganzen Mut zusammen und erzielte mit einem satten Volleyschuss aus der Drehung das 2:1.

Nun waren die Jungs des JFV 2014 außer Rand und Band. Es bildete sich an der Seitenlinie eine Traube inklusive aller Ergänzungsspieler und auch die mitgereisten Familienangehörigen applaudierten lautstark. Wer allerdings die Teutonia auf der Verliererseite sah, wurde wenige Minuten später bitter enttäuscht. Bei einem Freistoß des Gastgebers ging die Abseitsfalle nicht wie geplant auf. So sah sich Mustafa Kuzu gleich zwei Spielern der Teutonia gegenüber und hatte beim 2:2 Ausgleichstreffer keine Chance. Das JFV Trainerteam stellte daraufhin noch einmal um. Mit Kilian Ludl ging u.a. zwar ein sehr mannschaftsdienlicher Spieler vom Feld - er hatte die Offensive des Mittelfeldes, insbesondere Matheo Bühnemann immer wieder geschickt in Szene gesetzt - und es kamen mit Caspar Schäfer und Henri Palm zwei Jungs ins Spiel, die sich blendend im Team einfügten.

Das Spiel war nun vollkommen offen, beide Seiten suchten ihre Chance in der Offensive. Doch das JFV 2014 Bollwerk mit Abwehrchef Luca Rudolf hielt dem Druck stand. In der Schlussminute dann doch noch das Sahnehäubchen. Mit einem langen Ball wurde Tom Steiner, der nun als Stürmer auftrat, auf die Reise geschickt. Ein schnelle Drehung um seinen Gegenspieler, ein Linksschuss in kurzes Torwarteck und der JFV 2014 ging ein drittes Mal in Führung. Und diese Führung sollte nicht mehr hergegeben werden, auch nicht, als der Unparteiische 3 Minuten Nachspielzeit anzeigte. Zu sicher stand die Defensive um Kapitän Julius Günder und seinen Co-Kapitän Marco Palm, die beide unaufhörlich Löcher stopften und ihrerseits geschickt die Konter des JFV 2014 einleiteten.

Fazit:

Wieder ein äußerst knapper Sieg, auf Grund der überlegenen ersten Halbzeit aber auch verdient. Die Jungs traten erneut als Einheit auf, die trotz zweier Rückschläge nie aufsteckte und sich immer wieder ins Spiel zurückkämpfte.

Für die D1-Junioren des JVF 2014 Dreieichenhain-Götzenhain spielten (in Klammern die Anzahl der geschossenen Tore):

Matheo Bühnemann, Danil Gakos, Julius Günder, Mustafa Kuzu, Kilian Ludl, Faris Mansour, Moritz Marka (1), Henri Palm, Marco Palm, Luca Rudolf, Caspar Schäfer, Marlon Schlein und Tom Steiner (2)

Verfasst von Jörg Palm